„Die Dinge sind nie so wie sie sind. Sie sind immer das, was man aus ihnen macht.“

Jean Anouilh

Häufig gestellte Fragen

Ist Coaching ein Synonym für Beratung?

Coaching bietet keine Handlungsempfehlungen oder Ratschläge zur Problemlösung, sondern dient  - vereinfacht gesagt - der Erkennung und Klärung der zum Problem führenden Prozesse. In diesem Sinne unterscheidet sich Coaching deutlich von der klassischen Beratung. Ein Coach fungiert nicht als Berater, sondern als neutraler Feedbackgeber auf Augenhöhe, als Sparringspartner, Impulsgeber, Mentor und vertrauensvoller Begleiter. Je nach Hintergrund und Branchenkompetenz des Coachs und nach gemeinsamer Abstimmung im Zuge des Arbeitsprozesses kann ein Coaching auch Beratungselemente enthalten. Bei Bedarf bringe ich nach Absprache meine Expertise als PR- und Kommunikationsberaterin ein.

Ist Coaching eine Art von Training?

Nein, ein Training setzt in erster Linie auf der Verhaltensebene an und vermittelt in der Regel bestimmte Fertigkeiten und Kenntnisse, zum Beispiel durch wiederholte Übungen. Die Begriffe Trainer und Coach werden zwar im allgemeinen Sprachgebrauch besonders im Sport häufig synonym verwendet, grenzen sich aber im Businesskontext und in der Definition professioneller Coachingverbände eindeutig voneinander ab. Eine erfolgreiche Coachingbeziehung setzt immer eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe voraus. Der oder die Coachee ist Experte für sein/ihr Thema; der oder die Coach ist verantwortlich für den Coachingprozess und begleitet mit geeigneten Interventionsmethoden und durch wertschätzendes Feedback. 

Hat Coaching etwas mit Psychotherapie zu tun?

Coaching ist kein Ersatz für eine Psychotherapie. Psychische Erkrankungen, Abhängigkeitserkrankungen oder andere Beeinträchtigungen der Selbststeuerungsfähigkeit gehören ausschließlich in das Aufgabenfeld entsprechend ausgebildeter Psychotherapeuten, Ärzte und medizinischer Einrichtungen. Ein professionell ausgebildeter Coach wird bei Hinweisen auf eine therapiebedürftige Erkrankung in jedem Fall einen entsprechenden Therapeuten hinzuziehen.  

Wie finde ich den passenden Coach?

Der Begriff  "Coach" ist - ähnlich wie Supervisor, Trainer oder Berater - als Berufsbezeichnung nicht geschützt. Entscheidend für die Auswahl des "richtigen" Coaches sind die spezifische Erfahrung und der Hintergrund des Coaches, seine Coachingausbildung, sein Coachingverständnis und der spezielle Anlass für ein Coaching. Nicht zu unterschätzen: Die persönliche Chemie muss stimmen, denn sie ist eine Grundvoraussetzung für eine vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre. Ein Coach sollte unbedingt über eine zertifizierte Ausbildung eines Berufsverbandes oder einer renommierten Institution verfügen.

Auch persönliche Präferenzen spielen eine Rolle. Für manche Coachees ist es zum Beispiel wichtig, dass ein Coach sich in ihrer Branche auskennt, andere schätzen gerade den Blick von außen. Grundsätzlich gilt: Vertrauen und Offenheit sind wesentliche Voraussetzungen für eine erfolgreiche Coachingbeziehung. Im persönlichen Gespräch und während der Auftragsklärung werden Sie sehr schnell merken, welcher Coach am besten zu Ihnen und Ihrem Anliegen passt. 

Ich persönlich fühle mich professionell ausgebildeter Coach der Ethikrichtlinie des Deutschen Coaching Verbandes (DCV) verpflichtet. Für meine persönliche und professionelle Weiterentwicklung bilde ich mich regelmäßig fort und lasse mich supervidieren.